Hallöchen alle zusammen!
Nachdem ich letztens 2,5 monate zusammen gefasst habe, möchte ich euch demnächst regelmäßiger über mein wohlergehen und die neusten erlebnisse infomieren.
Wie ich es schon erwähnt hatte, sind wir von Thames aus nach Coromandel getiegert.
Da es dort aber entgegen unserer vorstellungen sehr verschlafen war, haben wir diese kleine stadt nur als zwischenstop, und um noch ein paar lebensmittel zu kaufen, genutzt.
Dann ging es auf einer schotterpiste an der westküste von coromandel peinsula entlang, immer ein auge auf das meer gerichtet, bis hin zur Fletcher Bay.
Wir hatten gehofft, dass der idyllische schlafplatz, welcher am nördlichsten punkte der halbinsel - genau auf einer steilküste zwischen cape colville und Fletcher Bay gelegen war, uns auch einen schönen sonnenuntergang bescheren könnte – dem war leider nicht so… wäre ja auch zu schön gewesen.
Stattdessen setzte genau da ein 1,5 tage lang anhaltende schlechtwetterpassage ein.
Diese hielt uns leider von grossen taten ab und wir konnten erst gegen Mittag des darauf folgenden tages den Coromandel Walkway bezwingen, welcher eigentlich als wanderung geplant und nun als trainingseinheit umfunktioniert auch seine dienste leistete.
Da das wetter aber immer noch gegen uns zu sein schien, nutzen wir die zeit um ein paar kilometerchen zu machen und fuhren so wieder gen süden über Coromandel nach Whitianga, wo wir dann auch am hafen gekocht und schlussendlich ins bett fielen.
Am nächsten tag wollten wir die „309 Rd“ fahren, um uns dort einige sehenswürdigkeiten anzuschauen.
Aber leider war diese zur zeit gesperrt, sodass plan B nach einem sehr hilfreichen tipp des reiseführers in erscheinung trat und wir diesen tag dann später auch ganz stolz „The beachday“ taufen konnten.
Denn wir genossen die sonnenstrahlen, die uns mal wieder beglückten, während wir gar nicht mehr aus dem staunen raus kamen, weil eine bucht schöner als die andere war.
Türkisblaues wasser, weiße sandstrände und eine schaukel, die einen auf wolke sieben schweben ließ!!!
Fantastisch – einfach nur wie im traum – gerade in der vorweihnachtszeit !!! (mir fehlen dazu einfach die worte, dies näher zu beschreiben)
Diese Strände hießen übrigens Black Jack Beach, Otama Beach und Opito Bay, nur für die, die sich dafür interessieren ;)
Auf jeden fall hat dabei die Otama Beach von uns beiden 10 punkte abgestaubt! (nur so zum näheren verständnis – 10 punkte sind sehr sehr … schwer zu erreichen!)
Demnach haben wir dieses Paradies gleich als traininglokation genutzt, haben unsere runden am strand gedreht und noch ein wenig athletik hinten dran gehangen.
Als es Abend wurde sind wir dann zurück nach Whitianga und haben nach einem kleinen Verdaunungsspaziergang durch das örtchen wieder am hafen geschlafen.
Die Mercury Bay, welche von der Stadt Whitianga gesäumt wurde, haben wir mit einem ausfühlichen läufchen am nächsten morgen etwas näher erkundet.
Nachdem wir in einem Waschsalon mal wieder nebenbei gut strom für den laptop und die kamera gezogen haben, war der restliche tag dem Cathedral Cove Trip verschrieben, welcher sich rund um Hahei abspielt.
Es war ein wunderschöner spaziergang über knapp 3 stunden im zügigem schritt und ein paar abstechern zu verschiedenen buchten.
Leider war es da etwas überfüllt, aber das kann man nun mal nicht ändern, wenn man eine der hauptattraktionen besucht.
Schlimmer wurde es hingegen am Hot water beach, wo sich ca. 50 menschen auf 5x5metern eine schlammschlacht lieferten.
Wobei die sache eigentlich ganz interessant war – man gräbt sich ein loch, lässt ein wenig wasser hineinlaufen und schon hat man seinen eigenen heißen pool am strand.
Wir haben das ganze auf unsere weise gelöst und haben unser füße ein wenig abseits vesinken lassen, dabei hatten wir mindestens genauso viel spaß, während die anderen sich da im dreck geaalt haben.
Echt zum schmunzeln das schauspiel!!! (typischer touri-alarm)
Da es schon sehr spät war sind wir lediglich noch nach Tairua gefahren und haben dort die schöne aussicht über die halbe stadt genossen, da die andere hälfte als insel auf einem berg gelegen war.
Während rudi bei dem versuch kühe zu fangen geholfen hat, hatte ich meinen spaß von einem höher gelegeneren plätzchen aus das spektakel zu beobachten.
Nachdem wir dann parallel zum sonnenuntergang gekocht und gegessen hatten, haben wir den stellplatz ein wenig geändert und sind direkt an den strand gefahren, um dort zu schlafen und dann morgens gegen 5.30 uhr das naturschauspiel eines sonnenaufgangs am strand mit zu erleben.
Später sind wir beide dann zum ersten mal im Pazfik baden gewesen. GENIAL!!!
Später machten wir uns auf den weg zu „Broken Hills“ – Goldmienen en masse!
Dort waren wir mit allen abstechern eingerechnet mal wieder 3 stunden zügig unterwegs. (fast alles bergauf, sodass diese wanderung schon fast den stellenwert einer trainingseinheit hatte, den flüssigkeitsverlust betrachtend… ;)
Mit inbegriffen war dabei eine wanderung durch 500m Dunkelheit – eine Goldmiene.
Die stirnlampe hat also mal wieder gute dienste geleistet.
Dann stand laut streckenplan Waihi Beach auf dem programm, wo wir am nächsten morgen ein relativ anspruchvolles läufchen bis zur nächsten bucht unternahmen.
Am gleichen tag sind wir noch bis kurz vor Tauranga gekommen und wollten dort ursprünglich „nur“ kochen, sind dann aber dort geblieben und haben den nächsen tag sinnvoll genutzt um unsere inneneinrichtung nun endlich mal zu komplettisieren und unsere socken-fächer an der decke anzubringen. Also hieß es nähen damit unsere konstruktion auch eine lange lebensdauer hat.
Da hat es sich nach der matratze schon das zweite mal gelohnt, dass ich früher von meiner oma das nähen beigebracht bekommen habe – und es wird sicherlich nicht das letzte mal gewesen sein. (an dieser stelle: Danke omi ! ;) …)
Nebenbei konnte rudi auch seine fähigkeiten aus dem werken-unterricht (was ja nun schon eee…wigkeiten zurückliegt, wieder auffrischen und nun von sich behaupten, dass er nähen kann …da stellt sich nur die frage, ob er darauf stolz ist – wer weiß?
Leider haben wir uns bei dieser aktion beide einen ziemlichen sonnenbrand zugezogen. Naja, … aus fehlern lernt man… . Auf diesem parkplatz hat uns auch ein vermutlicher kiwi ein geschenk gemacht – austern!!! Noch nie gegessen, doch nun mussten wir gezwungenermaßen probieren … meine meinung hat sich auch nach dem kosten nicht geändert – ichwerde es also nicht in meinen faforisierten speiseplan aufnehmen – soviel ist sicher!!!
An diesem tag sind wir dann nach Tauranga rein gefahren und haben uns ein läufchen um (rudi) bzw. am see entlang (ich) gegönnt. Wobei es mir gar nicht so gut ergangen ist. Es gibt eben auch schlechte tage… .
Abends sind wir dann an der strandpromenade, genannt „The Strand“, feiern gegangen. Hat mich gefreut, dass es auch zu zweit geht.
Dann sind wir über die Habour Bridge zu der nachbarstadt Mt. Manganui gefahren und haben da die letzten zwei nächte mal wieder am strand verbracht.
Gestern waren wir in dem freibad „Hot Salt Pools“ , wir haben es uns schöner vergestellt. Es war nicht möglich dort ordentlich zu schwimmen, da sich das salz-chlor-gemisch so penetrant in der nase festsetzte, dass wir es nicht länger als eine gutestunde ausgehalten haben.
Neben schlechtem wetter konnten wir wenigstens das große aufgebot an surfern beobachten und unser interesse weiter ausbauen – vielleicht findet sich ja irgendwann einmal die möglichkeit die neuseeländischen wellen via surfbrett, bei besserem wetter und kostengünstiger, zu erobern.
Nun erhoffen wir uns für die nächsten tage besseres wetter, aber das muss ich euch ja nicht sagen.
Wir planen nun als nächste station Rotorua anzufahren und dort weiter zu sehen.
Also dann, das wars erstmal wieder von mir …
Ich hoffe ihr seid nicht schon zu sehr gestresst von der alljährichen geschenkejagd … und dem weihnachtsrausch.
Ich kann euch ein wenig beruhigen - bei uns ist genau so an jeder ecke weihnachtszeug in schaufenstern und der Weihnachtsmann rennt hier genauso mit mantel und bart rum … allerdings gibt es auch welche, die in badeshorts auf einem surfbrett dargestellt sind… echt lustig anzuschauen … ;)
Schaut einfach mal meine fotoalben auf picasa an… um ein paar eindrücke zu bekommen.
Cya
Euer kiwi-lischen
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